Sakira



... er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen ...
Lukas 4,18

Aufgrund der politischen Lage in Äthiopien gibt es seit einiger Zeit immer wieder Unruhen im ganzen Land.
In einer kleinen Stadt kam in Folge einer dieser Unruhen ein Mann zu Tode. Alle Beteiligten wurden festgenommen. Darunter auch Sakira, eine 18 jährige junge Frau, deren Freund mit der Tötung des Mannes zu tun hatte. Sie hingegen hatte damit nichts zu tun. Das wurde auch von einem Richter festgestellt. Dennoch verhängte das Gericht eine Kaution von 2000,- Birr.

Ihr geistig kranker Vater hatte die Familie vor längerer Zeit verlassen und ihre Mutter ist arm und konnte das Geld für die Kaution nicht aufbringen. Da sie die Kaution nicht bezahlen konnte musste sie für ein Jahr ins Gefängnis.

Das Leben im Gefängnis in Äthiopien ist sehr hart.


Sakira im Gefängnis

Die sanitären Bedingungen sind unglaublich.


Waschgelegenheit


Toilette

Betten sind Mangelware oder in verheerendem Zustand.


Hier schläft tatsächlich jemand

Kleine Zellen mit 50 Personen sind keine Seltenheit. Dicht an dicht wird teilweise auf Matten oder direkt auf dem Boden geschlafen.


Wohn- und Schlafzimmer im Gefängnis.

Nach dem Einschluss ist ein Toilettengang nicht möglich.

Sakira wurde geschlagen und auch gefoltert.

Light of Life unterstützt die Gefangenen in diesem Gefängnis seit einem guten Jahr.
Matratzen, Decken, Damenbinden, Toilettenpapier, Seife usw. konnten an die Gefangen verteilt werden. Ein neues Sanitärgebäude ist im Bau.
Bei einem Besuch von Mohammed im Gefängnis sprach Sakira ihn an und berichtete von ihrer Situation.
Mohammed sprach mit der Gefängnisleitung und bezahlte die 2000,- Birr, (ca. € 80,- )so dass Sakira frei kam. Er gab ihr auch Geld damit sie nach Hause zu ihrer Mutter fahren konnte.
Das war natürlich eine große Freude für sie und Ihre Mutter.

Doch diese Freude hielt nicht sehr lange. Die Familie des bei den Unruhen getöteten Mannes sieht sie als Mittäterin an und wollte Rache nehmen. Die Polizei nahm sie in Schutzhaft und nun saß sie wieder in einem Gefängnis. Diesmal in der Nähe ihres Wohnortes.

Mohammed wurde per Telefon darüber informiert.
Er sprach sofort mit der Leitung des ersten Gefängnisses, die wiederum dann mit der Leitung des zweiten Gefängnisses sprach und die Freilassung anordnete.

Mohammed hielt ein Training für im Untergrund lebende Christen. Sie kam mit ihrer Mutter dort hin.


Sakira und ihre Mutter

Nach zwei Tagen hat sie den Herrn Jesus Christus in ihr Leben aufgenommen.

Sakira darf nun nicht mehr in ihrer Stadt leben, weil man ihr dort nach dem Leben trachtet.
Auch die Mutter ist von dort weggezogen und lebt nun bei Verwandten.
Sakira wurde von Christen aufgenommen und lebt nun in einer großen Stadt.
Sie möchte gerne weiter zur Schule gehen und eine Ausbildung machen. Ihr Wissensstand entspricht der 5. Schulkasse.

Nach ihrer Freilassung hat sie ein Gedicht geschrieben das in drei Teile eingeteilt ist. Sie hat es vor ihrer Hinwendung an Jesus Christus geschrieben, deshalb kommt Allah darin vor.

Sakira ließt ihr Gedicht.

1. Im Gefängnis gibt es große Schwierigkeiten, Schläge und Folter geschehen dort. Da herauszukommen ist ein großes Wunder. Deshalb sollte man keine Straftaten begehen, denn was einem im Gefängnis erwartet ist unglaublich.

2. Coroa ist ihrer Meinung nach ein eine Strafe Gottes (Allahs) wegen dem Hass, den Lügen und der Eifersucht unter den Menschen. Die Menschen sollen umkehren und um Gottes Gnade bitten.

3. Sie dankt Gott (Allah) das Light of Life in das Gefängnis gekommen ist und das sie Mohammed ihre Situation sagen konnte.

Sie ist so froh das Light of Life ihr geholfen hat und sie freigekommen ist.

Der Herr Jesus steht aber hinter all dem und IHM gilt der Dank und die Ehre!

Jesus Getano! - Jesus Goftaa da! - Jesus is Lord - Jesus Christus ist Herr!

Amen!