Lebenszeugnis

MEINE GROßARTIGE GESCHICHTE

Ich bin Mohammed Amin, Evangelist und Gründer von Light of Life Ministry International. Die Kombination meines Namens mit meiner Funktion kann verwirrend sein. Korrekt, ich wurde in eine moslemische Familie hineingeboren – ich komme aus Jimma Oromia. Ich wurde in Saudi Arabien ausgebildet und habe neben anderen vielen Orten auch in der großen Anwar Moschee den Koran gelehrt. Als radikaler Moslem war ich auch in Ethiopien aktiv. Aber zu einem besonders kritischen Punkt in meinem Leben hat sich Jesus mir auf wundersame weise gezeigt. Mein Leben machte eine 180 Grad Wende. Wenn du diese großartige Geschichte weiterliest, wirst du erfahren wie.

Meine Mutter war die erste Frau meines Vaters, aber sie war kinderlos. Deshalb heiratete mein Vater eine zweite und noch eine dritte Frau. Meine Mutter war mit dem polygamischen Lebensstil und ihrer Kinderlosigkeit sehr unglücklich. Deshalb machte sie ein Versprechen an Allah: Wenn sie ein Kind bekäme, würde sie es Allah weihen und das Kind nach dem Propheten benennen. Ein Jahr später, brachte sie mich zur Welt und gab mir den Namen „Mohammed“.

Als Kind besuchte ich die lokale Koranschule in Jimma. Als ich die grundlegende Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde ich für eine islamische Ausbildung in der Anwar Moschee in die Hauptstadt Finfinne geschickt. Wir waren 16 Studenten aus acht Provinzen. Ich absolvierte die Ausbildung mit Auszeichnung. Nach meinem Abschluss wurde ich nach Riyadh in Saudi Arabien geschickt, um ein vertiefendes Studium von Islam und Koran zu beginnen. Bei unserer Abreise machten wir das Versprechen, zurück zu kommen, um alle Ungläubigen zum Islam zu bekehren. Das Koranstudium in Saudi Arabien dauerte sieben Jahre.

Als ich nach Ethiopien zurück kam, diente ich als Tutor an der Anwar Moschee für zwei Jahre. Wir bildeten 180 Lehrer aus und sendeten sie in verschiedene Orte des Landes aus. Mein tägliches Gebet war: „Allah! Lass mich nicht sterben, bevor ich einen Ungläubigen im heiligen Krieg töten konnte!“

1995 wurde ich zurück in meine Heimatstadt Jimma geschickt, mit dem Auftrag, so viele junge radikale Moslems zu rekrutieren wie möglich. Zu dieser Zeit hatten wir großen finanziellen Rückhalt, sodass wir eine große Moschee in Jimma bauen konnten. Wenn man heute die Leute in Jimma fragt, wer die Moschee damals gebaut hat, werden drei Namen genannt. Der Name des vierten aber ist von Allah verflucht, weil er zum Christentum konvertiert ist.

Etwa ein Jahr nach meiner Rückkehr, 1996, wurde ich ernsthaft krank. Mein ursprüngliches Gewicht von über 100 Kilo hatte sich auf unter 47 Kilo reduziert. Ich konnte weder stehen noch sitzen, gehen noch schlafen. Ich verlor meinen Appetit und mein Körper war übersät von tödlichen Wunden. Zwei renommierte Ärzte behandelten mich im Krankenhaus in Jimma: Dr. Berket und Dr. Salem. Sie diagnostizierten HIV/Aids bei mir und gaben meiner Mutter die Anweisung, mich nicht ohne Handschuhe zu berühren. Ich wurde ins Krankenhaus eingewiesen und auf die HIV Station gelegt. Mit fünf anderen Patienten lag ich auf Zimmer Nummer sieben. Zu dieser Zeit gab es keine wirksame Behandlung für HIV Patienten, sodass zwei auf dem Zimmer bereits kurz nach der Aufnahme starben. Ich war totkrank. In den nächsten vier Monaten und 25 Tagen, isoliert von Freunden und Verwandten, war ich ans Krankenbett gefesselt. Niemand wollte einen depremierenden Patienten wie mich besuchen.

An den Wochenenden gab es eine Gruppe hingegebener Christen, die uns im Krankenhaus besuchten. Wie bei allen Patienten, versuchten sie auch mich zu bekehren: „Nimm Jesus Christus an, und du wirst gerettet.“ Ich kannte Jesus aus dem Koran als Sohn von Miriam, den Propheten, auf dem das Evangelium liegt. Ich wusste, das Evangelium ist der Weg der Wahrheit, dass es Licht ist und dass es in die ganze Welt getragen wird. Nachdem die Christen mir von Jesus erzählt hatten, dachte ich darüber nach, was er getan hatte. Im Koran steht, dass er die Blinden geheilt, die Leprakranken gereinigt und die Toten aufstehen hat lassen. Ich begann darüber nachzudenken, ob Jesus mich heilen könnte.

In dieser Nacht in meinem Krankenhausbett, wo die Tage meines Lebens gezählt waren, und niemand außer meiner Mutter da war, dachte ich über Jesus nach und schlief ein. In meinem Traum sprach Jesus mir zu: „Steh auf!“ Ich? Der ich krank war und monatelang ans Bett gefesselt war, wie sollte ich aufstehen? Er streckte mir seine rechte Hand entgegen und half mir auf. Dann wischte er mich rein mit seinen Händen, vom Kopf bis zu den Füßen. „Ich bin der Messias, du sollst nicht mehr schlafen! Du sollst das Evangelium verkünden!“

Als ich aufwachte, erzählte ich meiner Mutter die Geschichte. Sie sagte: „Allah ist groß! Der Prophet Mohammed wird dich heilen!“ In meiner Verzweiflung fragte ich sie, „Wo in alle dem ist der Prophet Mohammed?“, und ich ergänzte, „Er ist tot und begraben!“ Sie warnte mich davor, so zu sprechen.

Die Gruppe von Christen kam am nächsten Tag zu mir und sagte “Friede sei in diesem Haus!” Sie fragten, ob sie für mich beten dürften. Ich sagte ihnen, dass ich nichts hatte, um sie zu bezahlen. Ich wusste nicht, dass es kostenlos war. Ich wusste nicht, dass die einizige Voraussetzung für Jesus keine Bezahlung, sondern ein gebrochenes Herz war! Sie wollten, dass ich ihnen im Gebet nachspreche. Obwohl ich Jesus in meinem Traum begegnet war, war ich noch skeptisch. Trotzdem erhob ich meine Hände und wiederholte, was sie sagten. Dort auf meinem Krankenbett nahm ich Jesus an.

Eine Woche später kam die Gruppe von Christen zu mir und erzählte mir, dass sie mich mit zu ihnen nehmen würden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass sie bereits von Gott ein klares Bild bekommen hatten in einer Gebetsnacht: Dass in dem Krankenhaus in Jimma in Raum Nummer sieben ein sterbender AIDS Patient sein würde, dass sie für ihn einstehen und beten würden und dass Gott den Patienten retten und heilen würde. Ich konnte nicht alleine auf meinen Füßen stehen oder laufen. Die zwei Evangelisten Mulubrehan Simegn und Frew Lemma trugen mich in meinem Bettlaken in das Haus des letzteren mit dem Auto des ersten. Mit der Vision für mich im Herzen beteten sie weitere 20 Tage. Während sie beteten, Tag für Tag und Nacht für Nacht, bekam ich meinen Appetit, mein Gewicht, meine Haare, Haut und Gesundheit zurück. Ich konnte stehen und laufen wie zuvor.

Nach fünf Monaten ging ich zurück in das Krankenhaus in Jimma für einen HIV Bluttest. Die Ärzte waren sehr verwirrt, als sie entdeckten, dass ich frei von HIV geworden war. Sie trauten sich nicht, die Gesundheitsdiagnose zu stellen. Gemeinsam mit den beiden Evangelisten reiste ich zu einem der renommierten Krankenhäuser der Hauptstadt, das Balcha Krankenhaus. Sie machten einen Bluttest. Das Ergebnis zeigte, dass ich komplett von HIV befreit war.

Als ich mein negatives HIV-Attest erhalten hatte, reiste ich zurück nach Jimma. Ich traf Dr. Salem, meinen alten Arzt, der mein HIV behandelt hatte. Ich zeigte ihm meinen Attest und erzählte ihm die ganze Geschichte – die Geschichte vom heilenden Jesus, die Geschichte vom rettenden Jesus. Dr. Salem nahm Jesus als seinen persönlichen Retter an.

Was ist mit dir? Hast du Jesus Christus als deinen persönlichen Retter angenommen? Falls nicht, bist du jetzt dran, dies ist dein Tag!